Bilbo & Susi

durch Südostasien

Ende Januar ging es mit dem Flieger von München nach Bangkok. Hier blieben wir nur eine Nacht um gleich am nächsten Morgen mit dem Bus nach Kambodscha zu reisen. Erst gegen Abend sind wir in Siem Riep angekommen. Für Bilbo und Susi war alles ein riesen Abendteuer, sogar die viel zu lange Busfahrt und die nervenaufreibende Grenzüberquerung haben sie mit voller Begeisterung erlebt.


Natürlich ging es als erstes zu den berühmten Ankor Wat.


Am Nachmittag haben wir uns auch noch Bantay kdei angesehen. Zum Sonnenuntergang waren wir wieder beim Ankor Wat.


Am nächsten Tag stand Bilbos persönliches Highlight auf dem Programm: Ta Prohm, die Tempelruinen von „Tomp Rider“. Auch Bilbo und Susi haben nach Jasmin (wie im Film) gesucht und jeder hat auch ein zartes Blümchen gefunden. Natürlich haben wir sie im Glauben gelassen das es Jasmin ist. Außerdem hat Bilbo sich von einer Priesterin mit Glück segnen lassen und hat zeremoniell ein kleines Armbändchen angelegt bekommen, was er mit ganz viel Stolz trägt. Nachdem


Am Nachmittag ging es noch zu Pre Rup und Ost Mebon, zwei weiter Tempel die sich im Stil komplett von den bisher besuchten unterschieden (und leider auch keinen Schatten boten).


Ein Tag aufregender wie der andere. Wieder ging es mit dem Rad zu den Tempeln. Diesmal zum Ankor Thom (Bayon).


Nach dem Mittag haben wir uns noch die „Elefanten Terrassen“ und die Tempelruinen von Preah Khan angesehen.


Auch wenn Tempel-Besichtigung echt anstrengend ist, wollte noch keiner aufhören und so haben wir kurzerhand noch einen Tag angehängt und sind mit dem Tuk Tuk zu den etwas weiter entfernt gelegenen Tenpelruinen gefahren. Als erstes ging es  zum Banteay Srei.


Danach eine schöne Wanderung durch den Urwald zu einem kleinen Bach wo im Verborgenen einzelne Überreste eines Tempel zu erahnen sind. Und zum Abschluss mit dem Tuk Tuk zum Banteay Samre. Danach waren wirklich alle fix und fertig.


Mittlerweile war es Montag, also genau eine Woche seitdem wir in Deutschland los sind, und wir hatten schon so viel gesehen und erlebt. Ohne Rast ging es mit dem nächsten klapprigen Bus zur Hauptstadt von Kambodscha, Phnom Penh. Wir kamen wieder erst abends an und sogar Bilbo und Susi waren froh als die Busfahrt endlich zu Ende war.
In Phnom Penh haben wir uns natürlich den prunkvollen Königspalast mit Silberpagode angesehen.


Abends waren wir noch in einer traditionellen Tanzshow. Die ganzen Wandreliefs aus den Tempelruinen mit den vielen Aspara-Tänzerinnen und die Affenkönige, es war als würden sie zu Leben erweckt werden.


Um nach Vietnam zu kommen haben wir in Phnom Penh eine kleine Tour gebucht, welche uns mit dem Boot über die Grenze bringt, uns etwas vom Mekong Delta zeigt und uns dann nach Saigon bringt.
Den ersten Tag haben wir komplett auf dem Boot verbracht. Der Grenzübergang verlief reibungslos, da wir unser Visum schon in Deutschland organisiert hatten (vor Ort hätte es sich ziemlich schwierig gestaltet ein Visum zu bekommen). Der Mekong kann mit der Zeit recht eintönig sein, dennoch war es eine schönere Fahrt und besser als mit dem Bus allemal.


Nach einem kleinen Frühstück ging es in das bunte Treiben von Vietnam. Die Straßen waren voller Händler und man hatte echt zu kämpfen alle Eindrücke zu verarbeiten und dabei auf den Weg zu achten. Unser Ziel war ein kleiner Floating-Market, welcher bei Touristen eher unbekannt ist. Als kleine Erfrischung gab es eine Kokosnuss. Danach haben wir eine Krokodilfarm besucht (Bilbo und Susi sind lieber im Rucksack geblieben). Nach dem Mittag ging es mit dem Boot weiter zu unserer Unterkunft, wo wir uns ausruhen konnten. Am Abend durften wir sogar in der Küche helfen (aber auch hier haben sich die beiden sicherheitshalber versteckt, bevor sie noch im Topf landen).


Am letzten Tag unserer Tour haben wir nochmal einen kleinen Abstecher zu einem Floating Market gemacht und etwas Obst gekauft. Danach ging es in eine Süßigkeiten-Fabrik. Natürlich alles ohne Maschinen hergestellt und Hygiene wird hier auch nicht so ernst wie in Deutschland genommen. Susi hat ein paar Kokosnuss-Kaubonbons bekommen und Bilbo einen Hut.


Klar das wir uns noch mit einem kleinen Ruderboot durch die engen Wassergassen des Mekong-Deltas paddeln lassen haben, bevor wir Not oder Übel wieder in einen Bus steigen mussten. Mitten in die Rush-Hour von Saigon. Für die ersten 30 Kilometer haben wir 2 Stunden gebraucht. Die ganzen Straßen waren voll mit Mopeds, wohin man sah Übürall Mopeds.


Die nächsten Tage haben wir in Saigon (Ho-Chi-Minh-City) verbracht. Eine unglaublich lebendige Stadt. Eine Stadt der Kontraste. Eine Stadt in der baufällige Bruchbuden neben den modernsten Glasgebäuden stehen. Wo vor riesigen teuren Shopping-Centern die Straßenverkäufern ihre frisch gebackenen Waffeln verkauft. Neben internationalen hochpreisigen Restaurants die vielen Garküchen mit ihrem Plastikinventar um Gäste kämpfen.


Mit was wir nicht gerechnet hatten, war das Tet-Fest. Das chinesische Mond-Neujahrs-Fest. Es ist das wichtigste Fest der Buddhisten überhaupt, was für uns bedeutete das wir zum Einen einem riesen Fest beiwohnen durften (ein zweites Silvester, voll toll) zum Anderen das alle Geschäfte für eine Woche Urlaub machten und sämtliche Unterkünfte und Transportmittel überteuert bzw. ausgebucht waren. In erster Line genossen wir die Feierlichkeiten, besonders die traditionellen Drachentänze rissen unseren Bilbo in ihren Bann.


Das Feuerwerk war toll. Es gab ein großes organisiertes Feuerwerk von der Stadt und um die Wartezeit für alle zu verkürzten gab es im Park eine Show mit Tanz, Gesang und akrobatischen Vorführungen bei denen man aus dem Staunen gar nicht mehr raus kam.
Am Neujahrstag war die Stadt wie verändert, kaum Verkehr, kaum Menschen, alles geschlossen. Wir haben kurzerhand beschlossen auch Tet-Ferien zu machen und sind mit dem nächsten Flieger auf die nahegelegene Insel Phu Quoc in ein schönes Resort, dass etwas abgelegen und mit eigenem Strandzugang war. Es war eine schöne erholsame Woche


Nach unseren Tet-Ferien ging es wie geplant weiter Richtung Norden. Wir haben den Sleeping-Bus genommen auch wenn es eine Tagesfahrt war. Eigentlich recht bequem wenn man davon absieht, das es für die Größe von Asiaten und nicht für Europäer gemacht ist. Bilbo und Susi hat es gefallen, da man beim Knuddeln aus dem Fenster schauen konnte.
Gegen Mittag sind wir in Mui Ne angekommen. Es war extrem windig und das Meer unglaublich wild. Eine echte Herausforderung für die vielen geübten Kite-Surfer, die es hier nach Mui Ne zieht. Für uns wäre es zu gefährlich gewesen das Kite-Surfen bei dem Wind auszuprobieren und so haben wir uns ohne Brett in die Wellen gestützt. Bilbo und Susi haben aus sicherer Distanz zugesehen.


Beim Fahrradausflug in die Stadt waren die beiden natürlich dabei.


Am letzten Abend sind wir zu den Roten Dünnen, eine kleine Wüste mit dunkelorangenem Sand. Zum Sonnenuntergang  ist der perfekte Zeitpunkt dorthin zu gehen, da der Sand mit etwas Glück rötlich leuchtet. Wir hatten alle mehr oder weniger mit dem Wind und dem Sand zu kämpfen. Es hatten alle mächtig Spaß, waren aber auch froh danach unter die Dusche zu kommen und den Sand wieder los zu werden.


So verrückt es klingt, der günstigste Weg von Mui Ne nach Mittel-Vietnam war nicht der Zug, sondern mit dem Bus nach Dalat und mit dem Flugzeug nach Hue. So sind wir wieder Bus gefahren, Minibus um genau zu sein. Serpentinen mit einem Busfahrer der irgendeinen Rekord knacken wollte und zur einzigen Sicherheit vor jeder Kurve hupte, mit einer Hupe die schlimmer im Ton nicht sein konnte (und es gab sehr viele Kurven).
Wir kamen eine Stunde früher als geplant an. Somit konnten wir uns Dalat in aller Ruhe ansehen. Wir sind zum „Verrückten Haus“ gelaufen. Wie der Name schon sagt „Verrückt“! Eine architektonische Meisterleistung mit ganz viel Phantasie und Liebe zum Detail. Am Abend sind wir zum Markt. Da Dalat so weit oben in den Bergen liegt ist das Klima um einiges kühler und angenehmer und so wird hier in der Umgebung sehr viel Landwirtschaft betrieben, sogar Erdbeeren gibt es zu kaufen.  Die Straßen wurden für den Markt für Fahrzeuge gesperrt und so konnten Kinder auf der Straße spielen und man konnte ohne Gefahr und Hupkonzert über die Straßen schlendern.


Früh morgens ging es zum Flughafen und mit dem Flieger nach Huê. Dort haben wir uns gleich Fahrräder ausgeliehen und sind zur Thien Mu Pagode geradelt. Mitten in den vietnamesischen Verkehr zu fahren ist schon ein Abenteuer für sich. Besonders interessant wurde es als ein Zug kam und sich auf beiden Seiten beide Spuren füllten. Als die Schranke endlich hoch ging haben wir das Chaos vom Straßenrand beobachtet und unseren Teil gedacht.


Die Pagode war sehr schön und das Gelände war recht groß. Da es mittlerweile 4 Uhr war und keiner ans Heimfahren denken wollte haben wir uns kurzerhand ein Boot gechartert und haben die Abkürzung über den Parfüm Fluss genommen.


Auf der anderen Seite des Flusses ging es durch kleine Vorstadt-Wohnviertel und Felder über einige Hügel  und durch einen riesigen Friedhof. Als wir an unserem Ziel, dem Grab von Tu Doc, ankamen hat man uns nicht mehr rein gelassen, zu spät. Also wieder zurück, enttäuscht war keiner, da es eine echt tolle Radtour war.


Die Kaiser-Gräber von Huê an einem Tag mit dem Fahrrad, so verrückt sind auch nur wir. Unser erstes Grab auf dem Programm war das von Tu Doc. Auch wenn er seine Gebäude „Bescheidenheit der …“ nannte, war der Kaiser alles andere als bescheiden. Mit 103 Konkubinen, Theateraufführungen welche über Wochen gingen, einem eigener Pavillon um Gedichte zu schreiben, ehrlich bescheiden ist was anderes.


Das Grab von Dong Khahn und Minh Mang waren auch sehr schön.


Aber am Beeindruckensten war das Grab von Khai Dinh. Von außen fast schon kalt wirkend durch die grauen Gemäuer, zeigte sich das innere des Mausoleums in einer ungeahnten Pracht. Die ganzen Wände waren voller Bilder aus Porzellan-Scherben.


Gegen 4 Uhr waren wir wieder in Huê. Also noch eine Stunde Zeit im uns die Zitadelle anzusehen.


Easy-Rider-Tour nach Hoi An. Um von Huê nach Hoi An zu kommen gibt es verschiedenste Möglichkeiten. Die Beste ist und bleibt mit einem Motorrad und so haben wir eine Esay Rider-Tour gebucht. Es war klasse! Wir sind natürlich ein paar Umwege gefahren um noch etwas von der Gegend zu sehen. Außerdem haben wir einen kleinen Abstecher zum Elephant-Spring gemacht, wo wir auch baden konnten. Es waren aber nur Matthias und Susi mutig genug ins eiskalte Wasser zu springen.


Über den Wolkenpass ging es über die Berge. Dieser Pass verdient seinen Namen. Wir hatten echtes Glück und waren immer etwas schneller als die herannahenden Wolken. Am höchsten Punkt haben wir eine Pause gemacht und konnten zusehen wie die Wolken über den Berg kletterten.


Als wir den Pass überquert hatten, die Wolken immer hinter uns, kamen wir in Da Nang an. Die Stadt an sich war nicht sehenswert, aber die Marmorberge. Eine heilige Stätte mitten in den Bergen.


Hoi An wird auch Stadt der Laternen genannt. In der Altstadt, welche an einen alten asiatischen Film erinnert, ist Fußgängerzone. Die Straßen sind voller Fußgänger, überall gibt es Geschäfte mit Souvenirs und Schneidern und wenn es dunkel ist erstrahlt alles im Glanz der vielen Laternen.


Da Bilbo unbedingt wieder Tempelruinen ansehen wollte, haben wir eine Tour zu My Son, eine Tempel-Stadt-Ruine in der Nähe der Kambodschanischen Grenze, gebucht.


Da wir etwas außerhalb von Hoi An, in der Nähe vom Meer gewohnt haben, sind wir immer mit dem Rad in die Stadt gefahren. Auf unserem Weg sind wir immer an Wasserbüffeln vorbei gekommen. Das Meer war etwas stürmisch und es war ziemlich kühl (erst recht in den Augen der Vietnamese), aber wir sind trotzdem in die Wellen gesprungen. Susi und Bilbo haben uns wieder aus sicherer Entfernung beobachtet.


Nach Ha Noi sind wir wieder mit dem Flugzeug. Unser Visum ging langsam zu Ende, erschreckend wie schnell ein Monat um ist.
Ha Noi ist riesig. Wir haben in der historischen Altstadt unser Hotel gehabt und waren so schon mitten drin im brodelnden Leben.


Wir hatten ein Tag zur Verfügung bevor wir zur Halong Bucht weiter machen wollten. Zur Auswahl stand Shoppen oder eine Tour durch die sogenannte Trockene Halong-Bucht. Trotz der 150km langen Busfahrt haben wir uns für die trockene Halong Bucht entschieden. Was will man auch Shoppen wenn der Rucksack voll ist?


Am nächsten Tag ging es zur Halong Bucht. Natürlich mit dem Bus. Aber er war klimatisiert und die Sitze waren ok. Gegen Mittag kamen wir am Hafen an. Wir hatten ein schönes kleines Boot, das eigentlich für 8 Leute gedacht ist. Da kurzfristig eine Familie abgesprungen war, waren wir zu viert (wenn wir die Plüschtiere rechnen dann zu 7.).
Den Nachmittag sind wir erst mal durch die Bucht gefahren. Später zu haben wir einen  Ausflug zu einer kleinen Insel mit Berg und Höhle im Berg gemacht. Wir waren im Meer schwimmen (als einige, was die nur hatten, es war wärmer als der Bodensee) und sind mit dem Kajak um die Kast-Berge gepaddelt.


Am nächsten Morgen haben wir noch ein schwimmendes Dorf und eine Perlen-Fabrik besucht, bevor es wieder Richtung Hafen zurückging. Es war ein richtig schöner Ausflug und das Wetter war perfekt.


Und schon war es Zeit Vietnam zu verlassen und weiter nach Laos zu reisen. Wir sind mit einer kleinen Turboprop nach Luang Prabang geflogen. Während des Fluges hatten wir einen tollen Blick auf Laos mit seinen vielen Bergen und Urwälder.
Luang Prabang war das krasse Gegenteil zu Ha Noi. Verschlafen, irgendwie friedlich. Wir haben die Idylle genossen und gleich einen Spaziergang durch das beschauliche Städtchen gemacht.


Wir haben uns ein Moped gemietet und sind auf eigene Faust zu den Kuang Xi Wasserfällen. Im Gegensatz zu Vietnam ist hier nicht der Verkehr das gefährliche, sondern die Straßenzustände, aber mit angepasstem Tempo ist das ein kalkulierbares Risiko. An den Wasserfällen war auch ein Bären-Rettungs-Center.


Die Wasserfälle sind unglaublich schön. Man kann gar nicht auf Foto einfangen wie paradiesisch sich das türkisblaue Wasser durch den verträumten Urwald über viele kleine und große Wasserfälle seinen Weg sucht.


Am großen Wasserfall führte ein steiler Weg entlang nach oben. Oben angekommen gab es einen kleinen Snack und dann haben wir uns auf den Weg zur Quelle gemacht. Ein weiter Weg, aber den Spaß den wir an der Quelle hatten war es allemal wert.


Am nächsten Tag sind wir zu den Tad Xi Wasserfällen. Das letzte Stück muss man mit Long-Boat fahren. Die Wasserfälle waren verglichen mit den Kuang Xi etwas unspektakulär, zumal es an Wasser fehlte, aber wir sind trotzdem ein Stück gewandert und haben ein paar schöne Plätze entlang des Flusses gesehen.


Auch am letzten Tag in Luang Prabang haben wir uns ein Moped gemietet und sind los zu den Tham Thing Höhlen, auch Höhle der tausend Buddhas genannt. Auch hier mussten wir mit einem Boot über den Mekong um in die Höhlen zu gelangen.


Bei einem kleinen Spaziergang durch ein Dorf haben wir einen kleinen Eindruck vom Leben in Laos bekommen. Sogar die wohlhabenderen Menschen leben in ziemlich bescheidenen Verhältnissen.


Die einzige Möglichkeit von Luang Prabang nach Vang Vieng war mit dem Bus. Es ging über zwei Pässe und die Straßen hatten wie die meisten Fahrzeuge hier ihre besten Zeiten lang hinter sich. Schlaglöcher manchmal größer als der Rest der Straße. Es ist also nicht verwunderlich, dass in Vang Vieng eher junge Backpacker unterwegs sind, für solche abenteuerlichen Busfahrten wird man irgendwann zu komfortverwöhnt.


Vang Vieng liegt umgeben von Karstbergen in denen es eine Vielzahl Höhlen gibt. In einige kann man auch hinein. Manchmal muss man erst den Berg hoch wandern, ein anderes mal kommt man nur übers Wasser in die Höhle, bei allen braucht man eine gute Taschenlampe, den beleuchtet ist hier nichts.


Zum Abschluss des Tages sind wir noch auf einen hohen Berg gewandert um die Aussicht zu genießen. Die Aussicht war wirklich gigantisch, aber der Aufstieg hatte es in sich. Ein kühles Bad in der Blue Lagoon machte den Tag perfekt.


Die nächsten zwei Tage haben Matthias und ich die Vang Vieng Challange gemacht. Susi und Bilbo war das zu mühsam und sind daher lieber im Hotel geblieben. Für uns hieß es bei 37°C im Urwald auf einen Berg wandern. Am Nachmittag haben wir unser Camp erreicht. Die Aussicht hat die Mühen fast vergessen lassen.


Als Highlight durften wir uns am nahegelegenen Wasserfall abseilen.


Der Abstieg war um einiges einfacher, da wir den oberen Teil des Berges zum Teil mit Zip-Lining und Abseilen herunter gekommen sind. Nur das letzte Stück mussten wir laufen. Wir waren recht zügig unterwegs, so dass wir zum Mittag wieder zurück waren. Susi und Bilbo haben uns erwartet und wollten gleich wieder auf ein Abenteuer. Da wir zu kaputt waren um mit den beiden noch etwas zu unternehmen, gab es einen leckeren Asia-Banana-Pfannkuchen (für den Anfang waren sie damit zufrieden.


Auch von Vang Vieng nach Vientiane muss man den Bus nehmen. In Vientiane hatten wir zwei Tage zur Verfügung. Verdammt viel Zeit wie wir feststellten. Den auch wenn Vientiane die Hauptstadt von Laos ist, hat sie recht wenig zu bieten.
Einen Ausflug haben wir zu einem Buddha-Park gemacht. Ein kleiner Park mit vielen Buddha-Skulpturen aus Beton.


Das bedeutendste religiöse Monument des Landes ist der That Luang. Wenn man von seiner Bedeutung nicht weiß, ist es eher langweilig. Deutlich schöner waren die Tempel um das Monument. Außerdem gibt es den Patuxai („Siegestor“) zu besichtigen. Wer das Tor sieht weiß sofort, dass es von den Franzosen gebaut wurde. Es ist eine laotische Ausgabe des „Arc de Triomohe““.


Den zweiten Tag haben wir uns die Tempel angesehen und dabei einigen Gebetszeremonien beigewohnt.


Und so schnell sind 7 Wochen rum. Eine Nacht nochmal in Bangkok bevor der Flieger wieder heim ins kalte Deutschland zurückging.


Zu Hause angekommen hieß es für die beiden erst mal ein Bad nehmen. Nachdem der erste Dreck abgewaschen war sind auch die Perlies die während unserer Abwesenheit selbst unterwegs waren mit zum Baden dazu gekommen.


Es war ein richtig toller Urlaub, ein riesiges Abenteuer, nicht nur für Bilbo und Susi, sondern auch für uns.