01. - 07. November 2014

Leia & Elli

in Dresden und der Oberlausitz

Da Claudias Mutti (Manu) nach Sachsen zur Oma und zum Opa fahren wollte, haben wir ihr den Vorschlag gemacht, dass wir einen Weiber-Ausflug machen und gleich noch Claudias Freundin, Janine, in Dresden besuchen. Klar war Manu von dem Vorschlag begeistert und so sind wir 4 Mädels nach Sachsen.

Samstag, 01.11.2014 Dresden

Nach einem frühen und reichlichen Frühstück ging es los. Es war kaum etwas los, erst gegen Mittag wurde die Autobahn voller. Halb 2 haben wir unser Hotel erreicht und sind nach dem Check-In gleich zum Mittag essen. Leia wollte unbedingt ins Australische Restaurant, es war auch echt lecker.


Danach sind wir durch Dresden geschlendert. Durch die schöne Altstadt, auf der „Brülscher Terrasse“ und über die Augustus-Brücke zum „Goldenen Reiter“. Ein bissl Shopping und ein Eis und schon ging die Sonne unter.


Da Elli von dem ganzen Erlebten ziemlich kaputt war haben wir sie ins Hotel gebracht. Sie wollte nicht alleine bleiben und so ist Leia bei ihr geblieben, während sich Claudi und Manu mit Janine getroffen haben. Die haben es sich noch so richtig gut gehen lassen und lecker in einem Fischrestaurant (Kastenmeiers GmbH & Co. KG) gespeist.

Sonntag, 02.11.2014 Moritzburg und Semperoper

Leia war schon früh wach und ganz aufgeregt, da sie noch nie ein Frühstücks-Büffet gesehen hat. Sie konnte nicht genug bekommen und hat fast eine Stunde lang gefrühstückt.


Nach dem Frühstück haben wir Janine abgeholt und sind nach Moritzburg gefahren. Wir hatten uns am Abend zuvor darauf geeinigt den Sonntag dort zu verbringen. Das Wetter hätte nicht besser sein können.
Als erstes sind wir zum Fasanen-Schlösschen spaziert. Dieses kleine Schlösschen im Rokoko-Stil wurde von König Friedrich August I. von Sachsen (August der Starke) als Sommerresidenz genutzt. Wie man an den unzähligen Skulpturen erkennen kann, waren seine Lieblingsbeschäftigungen die Jagt und schöne Frauen.


Am Leuchtturm haben wir einen kleinen Lunch eingelegt. Der Leuchtturm liegt an einem schönen See. Besonders unsere Leia wollte gar nicht gehen. Ihr gefiel der Leuchtturm mit seiner Aussicht so gut, dass sie hätte noch Stunden dort verbringen können.


Wir sind zurück zur Moritzburg spaziert und haben natürlich die Moritzburg besucht. Wer schon einmal zu Weihnachten „drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, ein Märchen der DDR, gesehen hat, weiß wie Moritzburg aussieht. Denn genau hier spielt das Märchen. Wer sucht oder den Film gut kennt findet auch die besagte Schlosstreppe, auf der Aschenbrödel ihren Schuh verlor. Leia und Elli haben ihn gefunden, aber ihnen war er definitiv zu groß.


Für den Abend hatten Claudia und Manu Karten für die Semperoper. Da keine Tiere in der Semperoper erlaubt sind, mussten Leia und Elli wieder im Hotelzimmer bleiben.

Montag, 03.11.2014 Shopping und Sophienkeller

Was gehört dazu wenn Frauen Urlaub machen? Einmal richtig shoppen gehen! Dabei geht es nicht darum ewig viel Geld auszugeben, sondern darum sämtliche Geschäfte zu durchstöbern und das Ausgefallene, Besondere für sich zu finden. Wir waren ungelogen den ganzen Tag unterwegs. Klar Mittagspause haben wir uns gegönnt, aber um 5 waren wir fertig, im wahrsten Sinne des Wortes.
Leia hatte sich einen Schal für den Winter gewünscht, welchen wir leider nicht finden konnten. Dafür hatte Manu in einem Spielwaren-Geschäft ein Herz für eine Plüsch-Schildkröte gehabt, welche mit den Nerven völlig fertig war, da sie kein Kindergeschrei mehr ertragen konnte. Nachdem Manu die Leidensgeschichte von Willi gehört hat und das Unglück in diesem armen Kerlchen schon spürbar war, wurde er adoptiert. Leia und Elli konnten anfangs zwar nicht verstehen warum Manu einen Kerl anschleppt, wenn es doch eine Weiber-Tour war, aber nachdem sie Willi kennen gelernt haben, hatten auch sie Verständnis.
Den letzten Abend in Dresden wollten wir nochmal schick Essen gehen. Manu hatte schon viel Gutes vom Sophienkeller gehört und wusste auch ungefähr wo er sich befindet. Wir fanden den Eingang zum Restaurant und sind die Treppe hinab in den Keller. Unglaublich! Man wird wirklich in die Zeit von August dem Starken entführt. Eine Atmosphäre wie Oktoberfest im ganz Kleinen und das im 17. Jahrhundert. Wir bekamen einen schönen Tisch im „Lustzelt“. Unsere Magd war stets um unser Wohl bemüht und hat uns alles erklärt. Zwischendurch kamen Gaukler und Musikanten um den Abend unterhaltsamer zu gestalten. Wir haben auch einen Verdauungs-Spaziergang durch die weiteren Räume des Restaurants gemacht und dabei Gräfin Cosel getroffen. Es war ein wirklich fantastischer Abend.

Dienstag, 04.11.2014 Weiterfahrt zu Oma und Opa

Am Dienstag hieß es „Good Bye“ Dresden, immerhin wurden wir von Oma zum Kaffee erwartet. Wir haben noch einen kleinen Abstecher zur Pfund Molkerei gemacht. Ein Käseladen komplett mit Meißner Porzellan-Fließen gefliest.


Über Landstraßen sind wir nach Bautzen gefahren. Hier haben wir nochmals eine Pause gemacht, sind über den Markt geschlendert und haben uns ein „Liebesknochen“ am schiefen Turm von Bautzen genehmigt. Pünktlich zum Kaffee sind wir bei Oma und Opa angekommen.

Mittwoch, 05.11.2014 Zittauer Markt und Herrnhuter Sterne-Manufaktur

Oma wollte am Vormittag auf den Zittauer Markt, also sind wir mit. Leia war ganz begeistert, dass sie endlich einen Schal gefunden hat, der ihr passt. Zittau hat sich in all den Jahren kaum verändert, leider gibt es viel zu viele Stellen, wo die Stadt einfach so vor sich hin zerfällt. Aber es gibt auch schöne Stellen, welche Zittau stets einen Besuch wert machen.


Nach dem Mittagessen ging es zu unserer geliebten Tante Simone. Mit ihr haben wir einen langen Spaziergang nach Herrnhut in die neue Sterne-Manufaktur gemacht. Hier wurde wie ein kleines Museum errichtet, mit allem was dazu gehört. Diashow, alte Gegenstände mit Unmengen Information dazu und man bekommt sogar die Möglichkeit bei der Herstellung der Original Herrnhuter Sterne zu zusehen, welche immer noch Handarbeit sind. Natürlich darf ein Café nicht fehlen. Manu hat sich gleich ein paar Sterne gekauft und Leia hat sich zeigen lassen wie man die Sterne macht und durfte gleich selbst mit helfen.


Auf unserem Rückweg hat uns Simone noch in einen kleinen Laden genommen, wo man ganz viele tolle Leckereien kaufen kann. Voll bepackt ging es dann in der Abenddämmerung zurück.
Bei einem leckeren Wein sind wir noch zusammen gesessen und haben über dies und das geredet. Hätte uns Opa nicht abgeholt hätten wir noch ewig bei Tante Simone bleiben können. Eigentlich schade dass wir so weit auseinander wohnen und uns nicht öfter auf ein Gläschen Wein treffen können.

Donnerstag, 06.11.2014 Räucherhäusl und Kaffee Rösterei

Am Donnerstag sind wir nochmal nach Ruppersdorf. Diesmal um für Omas Geburtstag  im kommenden Jahr eine Unterkunft zu buchen. Uns wurde das Räucherhäusl empfohlen. Es wurden sogar gerade Karpfen geräuchert. Opa hat sich noch geräucherten Fisch mitgenommen und Leia hat sich nach langem Überlegen für ein Stück geräucherte Lammkeule entschlossen.


Am Nachmittag sind wir in die Kaffee Rösterei in Waltersdorf gefahren. Leia hat sich in Claudias Handtasche geschlichen. Es gab natürlich nicht nur Kaffee sondern auch leckeren Kuchen. Elli ist bei Oma geblieben, welche ihr für den Winter zwei schöne Schals gestrickt hat.

Freitag, 07.11.2014 Heimfahrt

So schnell ist eine Woche vorbei. Nach dem Frühstück hieß es Abschied nehmen. Die Fahrt verlief gut und wir waren gegen 5 Uhr schon wieder am Bodensee. Es waren ein paar sehr schöne Tage und das Wetter hat es wirklich gut mit uns gemeint.